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Leopold Brandauer

Typ Person

Datierung / Lebensdaten Hellbrunn, Österreich 1865 – 1947 Salzburg, Österreich

Biographie Leopold Brandauer war Gastwirt in Morzg und arbeitete ab 1. April 1924 als Oberaufseher im Volkskunde Museum im Monatsschlössl. Ab 1898 scheint er als Geschenkgeber von Volkskunst, Trachten und Archäologie in den historischen Archivverzeichnissen des Museums auf. Brandauer war überzeugt „deutschnational“. Er setzte sich für die Trachtenerneuerung und -wiederbelebung im Land Salzburg ein, war Gründungsmitglied zahlreicher (volks-)kultureller Vereine und verbreitete dabei seine „völkisch-deutschnationale“ Gesinnung. So veranstaltete er etwa 1910 ein „Germanenfest“ und hatte eine „Germanenhütte“ im Garten seines Wirtshauses in Morzg. In diesem ideologischen Umfeld wuchs sein Sohn Kuno Brandauer (1895–1980) auf, der bereits 1931 der NSDAP beitrat. Als überzeugter Nationalsozialist schuf dieser eine breitenwirksame rassistische Salzburger Heimat- und Brauchtumspflege und nahm wichtige Funktionen wie etwa die Geschäftsführung des Salzburger Heimatwerks (ab 1942) ein.

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Leopold Brandauer war Gastwirt in Morzg und arbeitete ab 1. April 1924 als Oberaufseher im Volkskunde Museum im Monatsschlössl. Ab 1898 scheint er als Geschenkgeber von Volkskunst, Trachten und Archäologie in den historischen Archivverzeichnissen des Museums auf. Brandauer war überzeugt „deutschnational“. Er setzte sich für die Trachtenerneuerung und -wiederbelebung im Land Salzburg ein, war Gründungsmitglied zahlreicher (volks-)kultureller Vereine und verbreitete dabei seine „völkisch-deutschnationale“ Gesinnung. So veranstaltete er etwa 1910 ein „Germanenfest“ und hatte eine „Germanenhütte“ im Garten seines Wirtshauses in Morzg. In diesem ideologischen Umfeld wuchs sein Sohn Kuno Brandauer (1895–1980) auf, der bereits 1931 der NSDAP beitrat. Als überzeugter Nationalsozialist schuf dieser eine breitenwirksame rassistische Salzburger Heimat- und Brauchtumspflege und nahm wichtige Funktionen wie etwa die Geschäftsführung des Salzburger Heimatwerks (ab 1942) ein.
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