UNBEKANNT (Person)
Datierung
19. Jh.
Herkunft
Tirol, Ötztal
Material / Technik
Schwarze Garnzotten, weiße Garnschlingen; Persianerersatz aus beiger Wolle als Futter
Höhe
28 cm
Durchmesser
37 cm
Systematik
Kopfbedeckung Haube
Sammlung
Volkskunde
Inventar-Nr.
294-40
Creditline
Salzburg Museum
Kurzbeschreibung
Die Wollhaube gilt als Ersatz für die teure und wertvolle Pelzhaube. Die kegelförmige gestrickte Zottelhaube wird in etwas abgewandelter Form in Nordtirol (mehr spitz), im südtiroler Passeiertal, Brgenzerwald und im Walsertal (flacher Kegel, auseinandergequetscht) getragen. Andere Bezeichnungen sind: Fatzelkappe, Schwazer Haube (nach ihrem Hauptherstellungsort) oder Pfötschelhaube ("Pfötscheln" ist mundartlich "Stricken"). Auf Grund des verarbeiteten Materiales können sie sehr schwer sein.
Kegelförmige Haube aus schwarzen Garnzotten auf Strickgewebe mit eingezogenem kleinem Gupf; gesprenkelt mit weißen Garnschlaufen - punktierte Linie in 3 Reihen übereiander. Als Futter ein Persianerersatz aus beigen Wollschlaufen auf Strick-Gewebe. Die Haube gehört zur Ötztaler Tracht Inv.Nr. 293-40.
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Haube, Fozzelhaube, Fatzelkappe
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Die Wollhaube gilt als Ersatz für die teure und wertvolle Pelzhaube. Die kegelförmige gestrickte Zottelhaube wird in etwas abgewandelter Form in Nordtirol (mehr spitz), im südtiroler Passeiertal, Brgenzerwald und im Walsertal (flacher Kegel, auseinandergequetscht) getragen. Andere Bezeichnungen sind: Fatzelkappe, Schwazer Haube (nach ihrem Hauptherstellungsort) oder Pfötschelhaube ("Pfötscheln" ist mundartlich "Stricken"). Auf Grund des verarbeiteten Materiales können sie sehr schwer sein.<br class="linefeed" /><br class="linefeed" />Kegelförmige Haube aus schwarzen Garnzotten auf Strickgewebe mit eingezogenem kleinem Gupf; gesprenkelt mit weißen Garnschlaufen - punktierte Linie in 3 Reihen übereiander. Als Futter ein Persianerersatz aus beigen Wollschlaufen auf Strick-Gewebe. Die Haube gehört zur Ötztaler Tracht Inv.Nr. 293-40.
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