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Brettstein (Spielstein) nach einer Medaille auf die Eroberung Stuhlweißenburgs

Stempelschneider Philipp Heinrich Müller (1654 – 1719 )

Dargestellte/r Leopold I., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches (1658 – 1705) (1640 – 1705)

Dargestellte/r Kaiser Joseph I. (1705 – 1711) (1678 – 1711)

Datierung Ab 1688

Herstellungsort Nürnberg

Verortung Stuhlweißenburg / Székesfehérvár, Ungarn

Material / Technik Buchsbaum (?), gedrechselt, gebeizt

Gewicht 23,3 g

Durchmesser 58 mm

Systematik Spielstein (Grundwissenschaftliches Objekt)

Sammlung Münzen Medaillen und Geldwertzeichen

Inventar-Nr. MÜ 40034

Creditline Salzburg Museum

Kurzbeschreibung Darstellung der Stadt Stuhlweißenburg (Székesfehérvár) mit aufgehender Sonne und untergehendem Halbmond. Im Abschnitt Inschrift. Umschrift. Rückseite: Kaiser Leopold I. und sein Sohn Joseph in Triumphwagen nach links, von Adlern gezogen. Links sie bekrönende Viktoria. Unter dem Waagen gefallene "Türken". Umschrift. Nürnberger Brettstein geprägt mit Medaillenstempeln Philipp Heinrich Müllers. "Türke"/"Türkin"Die Zuschreibung "Türke"/"Türkin" ist dann als problematisch einzuordnen, wenn sie in einem oberflächlich zuweisenden, generalisierenden und/oder rassistischen Kontext verwendet wird. Sie begegnet zahlreich in Beschreibungen aus einer eurozentrischen, diskriminierenden Perspektive. So wird der Begriff häufig bei der Beschreibung von Sammlungsobjekten verwendet, die stereotype Darstellungsweisen von Osmanen, Türken, Mitgliedern arabisch-islamischer Gesellschaften und weiterer vermeintlich verwandter Menschengruppen wiedergeben, wobei z. B. imaginierte oder bunt vermengte äußere Merkmale, wie Haartracht, Kleidung, Kopfbedeckung, gezeigt werden. Solche Formen einer problematischen Zuschreibung werden deshalb möglichst durch treffendere Begriffe ersetzt. Bei Unklarheit darüber, ob es sich um den originalen Werktitel handelt oder wenn keine genaueren Kenntnisse zum Objekt in Erfahrung zu bringen sind, wird die Bezeichnung in Anführungszeichen verwendet. Dies gilt auch für originale Werktitel oder Beschreibungen der Künstler_innen oder Hersteller_innen des Sammlungsobjekts, die aus einer eurozentrischen und/oder rassistischen Perspektive heraus ihre Werke/Produkte angefertigt, benannt und vermarktet haben. [Stand: 14.01.2022]

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Darstellung der Stadt Stuhlweißenburg (Székesfehérvár) mit aufgehender Sonne und untergehendem Halbmond. Im Abschnitt Inschrift. Umschrift. Rückseite: Kaiser Leopold I. und sein Sohn Joseph in Triumphwagen nach links, von Adlern gezogen. Links sie bekrönende Viktoria. Unter dem Waagen gefallene "<a href="#" class="vocabulary" data-id="29929">Türken</a>". Umschrift. Nürnberger Brettstein geprägt mit Medaillenstempeln Philipp Heinrich Müllers. <span class="vocabulary" data-id="29929"><span class="title">"Türke"/"Türkin"</span><span class="description">Die Zuschreibung "Türke"/"Türkin" ist dann als problematisch einzuordnen, wenn sie in einem oberflächlich zuweisenden, generalisierenden und/oder rassistischen Kontext verwendet wird. Sie begegnet zahlreich in Beschreibungen aus einer eurozentrischen, diskriminierenden Perspektive. So wird der Begriff häufig bei der Beschreibung von Sammlungsobjekten verwendet, die stereotype Darstellungsweisen von Osmanen, Türken, Mitgliedern arabisch-islamischer Gesellschaften und weiterer vermeintlich verwandter Menschengruppen wiedergeben, wobei z. B. imaginierte oder bunt vermengte äußere Merkmale, wie Haartracht, Kleidung, Kopfbedeckung, gezeigt werden. Solche Formen einer problematischen Zuschreibung werden deshalb möglichst durch treffendere Begriffe ersetzt. Bei Unklarheit darüber, ob es sich um den originalen Werktitel handelt oder wenn keine genaueren Kenntnisse zum Objekt in Erfahrung zu bringen sind, wird die Bezeichnung in Anführungszeichen verwendet. Dies gilt auch für originale Werktitel oder Beschreibungen der Künstler_innen oder Hersteller_innen des Sammlungsobjekts, die aus einer eurozentrischen und/oder rassistischen Perspektive heraus ihre Werke/Produkte angefertigt, benannt und vermarktet haben. [Stand: 14.01.2022]<br class="linefeed" /></span></span>
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