Mieczyslaw Zeglinski
Datierung
1982
Herkunft
Polen
Material / Technik
Holz geschnitzt, bemalt
Objektmaß [H. x B. x T.]
19,5 x 8,5 x 6,5 cm
Systematik
Volksfrömmigkeit
Sammlung
Volkskunde
Inventar-Nr.
5195-2006
Creditline
Salzburg Museum
Kurzbeschreibung
Gefasste Holzfigur stehend, mit großen Augen, spitzem Bart, schwarzer Mütze und Mantel. Vor ihm eine Ziege.
Beschreibung
Adam Zegadlo gehört zu den bedeutendsten Vertretern naiver Kunst des 20. Jahrhunderts in Polen. Eines seiner Markenzeichen ist die intensive graue Bemalung der Gesichter. Dies begründet der Künstler in einer sehr persönlichen Auslegung der Menschheitsgeschichte damit, dass die Menschen – die sich ursprünglich von Afrika ausbreiteten und dann nach Norden gingen – im Gesicht heller wurden, als sie nicht mehr der starken Sonne ausgesetzt waren.
Ernestine Hutter
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2013-05-20T22:00:00Z
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"Jude mit Ziege"
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Gefasste Holzfigur stehend, mit großen Augen, spitzem Bart, schwarzer Mütze und Mantel. Vor ihm eine Ziege.
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Volksfrömmigkeit
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Holz geschnitzt, bemalt
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Adam Zegadlo gehört zu den bedeutendsten Vertretern naiver Kunst des 20. Jahrhunderts in Polen. Eines seiner Markenzeichen ist die intensive graue Bemalung der Gesichter. Dies begründet der Künstler in einer sehr persönlichen Auslegung der Menschheitsgeschichte damit, dass die Menschen – die sich ursprünglich von Afrika ausbreiteten und dann nach Norden gingen – im Gesicht heller wurden, als sie nicht mehr der starken Sonne ausgesetzt waren.<br class="linefeed" /><br class="linefeed" />Ernestine Hutter
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Salzburg Museum
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"<a href="#" class="vocabulary" data-id="29903">Jude</a> mit Ziege" <span class="vocabulary" data-id="29903"><span class="title">"Jude"/"Jüdin", "jüdisch"</span><span class="description">Der Begriff "Jude"/"Jüdin" dient der (Selbst-)Bezeichnung der Anhänger_innen der jüdischen Religion, wird aber auch als Selbstbezeichnung von nicht-gläubigen Menschen verwendet, die sich hinsichtlich ihrer kulturellen und sozialen Lebensverhältnisse als "jüdisch" definieren. Die Zuschreibung ist erst dann als problematisch einzuordnen, wenn sie in einem oberflächlich zuweisenden, generalisierenden und/oder rassistisch-antisemitischen Kontext verwendet wird, insbesondere wenn eine ethnische Einheit des Judentums bzw. die Existenz einer "jüdischen Rasse" behauptet wird. Die Zuschreibung "Jude"/"Jüdin" wird gerade in nationalsozialistischen Kontexten unabhängig von individueller Herkunft und Lebenswirklichkeit bzw. religiöser Identität der bezeichneten Personen verwendet – gemäß der "Nürnberger Rassegesetze". Sie begegnet gehäuft bei Sammlungsobjekten, die stereotypisierende Darstellungsweisen einer antijüdischen Bildtradition wiedergeben. Diese Formen einer problematischen Zuschreibung werden deshalb möglichst durch treffendere Begriffe oder Umschreibungen ersetzt bzw. wird der Begriff in Anführungszeichen gesetzt (z. B. bei originalen Werktiteln, historischen Texten). Dies gilt auch für originale Werktitel oder Beschreibungen der Künstler_innen oder Hersteller_innen des Sammlungsobjekts, die aus einer rassistischen und/oder antisemitischen Perspektive heraus ihre Werke oder Produkte angefertigt, benannt und vermarktet haben. [Stand: 14.01.2022]<br class="linefeed" /></span></span>
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