Baumeisterunternehmen Laschenzky
Datierung
1861
Verortung
Salzburg Stadt, Linke Altstadt
Material / Technik
Tusche, Aquarell, Tinte
Blattmaß [H. x B.]
25,6 x 37,5 cm
Systematik
Architekturplan
Sammlung
Architektur (Pläne und Modelle)
Inventar-Nr.
16083-49
Creditline
Salzburg Museum
Key
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Create_date
2010-05-17T12:49:40Z
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16083-49
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"Gasthof zum Mohren" des Herrn Irresberger, Judengasse 9, Einbau Abwasserkanal, Schnitte und Grundriss Kellergeschoß
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"Gasthof zum <a href="#" class="vocabulary" data-id="29911">Mohren</a>" des Herrn Irresberger, Judengasse 9, Einbau Abwasserkanal, Schnitte und Grundriss Kellergeschoß <span class="vocabulary" data-id="29911"><span class="title">"Mohr_in"</span><span class="description">Der Begriff "Mohr_in" ist – ebenso wie "Farbige_r" und "Neger_in" – eine rassistische Fremdbezeichnung mit langer, komplexer Bedeutungstradition, die sich spätestens seit der Kolonialzeit und dem Beginn des europäischen Sklavenhandels im deutschen Sprachgebrauch weitverbreitet findet. Innerhalb eurozentrischer, rassistischer Machtstrukturen der Gesellschaft, wurde und wird der Begriff verwendet, um Menschen bestimmter Herkunft und (zugeschriebener) äußerlicher Merkmale im Gegensatz zu einer angenommenen weißen "Norm-Bevölkerung" auszugrenzen und herabzuwürdigen. Diesem und den verwandten Begriffen ist die rassistische Zuweisung vermeintlich "typischer" Charaktereigenschaften, Äußerlichkeiten und sozialer Umstände der bezeichneten Gruppe eingeschrieben. Daher ist der Begriff im heutigen Sprachgebrauch generell abzulehnen. Er wird nur in Ausnahmefällen beibehalten (Wiedergabe in bzw. nach historischen Texten, originale Werktitel) und mit Anführungszeichen verwendet. Trotz der rassistischen, menschenverachtenden Tradition des Begriffs begegnet "Mohr_in" noch häufig in der Alltags- und Wissenschaftssprache sowie im Brauchtum. Im Sinne einer antidiskriminierenden, antirassistischen Forschung und Kulturpflege, ist trotzdem jegliche eigene, unkommentierte Verwendung des Begriffs zu vermeiden. Im modernen Sprachgebrauch kann die rassistische Fremdbezeichnung in manchen Fällen sinnvoll durch die Selbstbezeichnungen "Schwarz" oder "People/Person of Color" ersetzt werden. "Schwarz" wird dabei großgeschrieben, um den Begriff als sozialpolitisches Konstrukt zu markieren. Die Komplexität des Begriffs "Mohr_in" macht es aber leider oft unmöglich, ihn in geschichtswissenschaftlichen Kontexten völlig zu umgehen. [Stand: 14.01.2022]<br class="linefeed" /></span></span>
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"Gasthof zum <a href="#" class="vocabulary" data-id="29911">Mohren</a>" des Herrn Irresberger, Judengasse 9, Einbau Abwasserkanal, Schnitte und Grundriss Kellergeschoß <span class="vocabulary" data-id="29911"><span class="title">"Mohr_in"</span><span class="description">Der Begriff "Mohr_in" ist – ebenso wie "Farbige_r" und "Neger_in" – eine rassistische Fremdbezeichnung mit langer, komplexer Bedeutungstradition, die sich spätestens seit der Kolonialzeit und dem Beginn des europäischen Sklavenhandels im deutschen Sprachgebrauch weitverbreitet findet. Innerhalb eurozentrischer, rassistischer Machtstrukturen der Gesellschaft, wurde und wird der Begriff verwendet, um Menschen bestimmter Herkunft und (zugeschriebener) äußerlicher Merkmale im Gegensatz zu einer angenommenen weißen "Norm-Bevölkerung" auszugrenzen und herabzuwürdigen. Diesem und den verwandten Begriffen ist die rassistische Zuweisung vermeintlich "typischer" Charaktereigenschaften, Äußerlichkeiten und sozialer Umstände der bezeichneten Gruppe eingeschrieben. Daher ist der Begriff im heutigen Sprachgebrauch generell abzulehnen. Er wird nur in Ausnahmefällen beibehalten (Wiedergabe in bzw. nach historischen Texten, originale Werktitel) und mit Anführungszeichen verwendet. Trotz der rassistischen, menschenverachtenden Tradition des Begriffs begegnet "Mohr_in" noch häufig in der Alltags- und Wissenschaftssprache sowie im Brauchtum. Im Sinne einer antidiskriminierenden, antirassistischen Forschung und Kulturpflege, ist trotzdem jegliche eigene, unkommentierte Verwendung des Begriffs zu vermeiden. Im modernen Sprachgebrauch kann die rassistische Fremdbezeichnung in manchen Fällen sinnvoll durch die Selbstbezeichnungen "Schwarz" oder "People/Person of Color" ersetzt werden. "Schwarz" wird dabei großgeschrieben, um den Begriff als sozialpolitisches Konstrukt zu markieren. Die Komplexität des Begriffs "Mohr_in" macht es aber leider oft unmöglich, ihn in geschichtswissenschaftlichen Kontexten völlig zu umgehen. [Stand: 14.01.2022]<br class="linefeed" /></span></span>
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