Joannes Maria Anciuti (1674 - 1744)
Datierung
1732
Herkunft
Mailand
Material / Technik
Holz (Ahorn), Metall (Messing), Papier, Glas
Höhe
214 cm mit Spitze
Durchmesser
1,2 - 9,5 cm Bohrung
Länge
Gesamtbohrlänge: 305 cm ohne S-Bogen
Systematik
Fagott
Sammlung
Musikinstrumente
Inventar-Nr.
MI 1247
Creditline
Salzburg Museum
Kurzbeschreibung
Aus schwarz lackiertem Ahorn, Ringe aus Messing. Vierteilig, bestehend aus Flügel, Stiefel, Bassröhre und dem Schalltrichter mit Drachenkopf mit beweglicher Zunge, Augen und Zähne aus Elfenbein. Dazu eine Spitze (16,5 cm) zum Aufstützen des Instrumentes, am Stiefel einzustecken und mit einer Metallschraube zu fixieren. Der die beiden Stiefelröhren unten verbindende Bogen bildet den Stoppel. Metallhülse für S-Bogen. Ein Messingring am Stiefel zum Aufhängen, ein Klappenschutz aus Messing für die rechte Daumenklappe. Drei vordere Grifflöcher für die linke Hand, 1 und 3 stark schräg gebohrt, neun Messingklappen, rund, flach, in Schienen. Federn korpusarretiert. Die Klappen für die rechte Hand auf Holzböcken montiert, die zwischen die Stiefelteile eingeleimt sind. Klappentöne / Griffordnung: H / 2R, A / 3R, G / 4R, Gis / 5R, F / 5R, E / 1R, D / 1L, C / 1L, B1 / 1L.
Beschreibung
Der in Forni di Sopra bei Udine geborene Joannes Maria Anciuti arbeitete in Mailand und Venedig als Holzblasinstrumentenmacher. Er benutzte oft kostbare Materialien wie Elfenbein, Silber, Rosenholz oder Grenadill, eine afrikanische Holzart. Wie alle frühen Kontrafagotte weist auch sein Instrument trotz einer Gesamtrohrlänge von 305 cm nur einen Knick im Stiefel auf. Das Schallstück hat die Form eines Drachenkopfs, dessen Zunge beim Spiel mitvibriert.
Joannes Maria Anciuti born in Forni di Sopra near Udine worked in Milan and Venice as a maker of woodwind instruments. He often used precious materials such as ivory, silver, rosewood and grenadilla, an African wood. Like all early contrabassoons and despite a total length of 305 cm, his instrument also has only one kink in the boot joint. The bell joint has the form of a dragon’s head; its tongue vibrates when the instrument is played.
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Aus schwarz lackiertem Ahorn, Ringe aus Messing. Vierteilig, bestehend aus Flügel, Stiefel, Bassröhre und dem Schalltrichter mit Drachenkopf mit beweglicher Zunge, Augen und Zähne aus Elfenbein. Dazu eine Spitze (16,5 cm) zum Aufstützen des Instrumentes, am Stiefel einzustecken und mit einer Metallschraube zu fixieren. Der die beiden Stiefelröhren unten verbindende Bogen bildet den Stoppel. Metallhülse für S-Bogen. Ein Messingring am Stiefel zum Aufhängen, ein Klappenschutz aus Messing für die rechte Daumenklappe. Drei vordere Grifflöcher für die linke Hand, 1 und 3 stark schräg gebohrt, neun Messingklappen, rund, flach, in Schienen. Federn korpusarretiert. Die Klappen für die rechte Hand auf Holzböcken montiert, die zwischen die Stiefelteile eingeleimt sind. Klappentöne / Griffordnung: H / 2R, A / 3R, G / 4R, Gis / 5R, F / 5R, E / 1R, D / 1L, C / 1L, B1 / 1L.
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Der in Forni di Sopra bei Udine geborene Joannes Maria Anciuti arbeitete in Mailand und Venedig als Holzblasinstrumentenmacher. Er benutzte oft kostbare Materialien wie Elfenbein, Silber, Rosenholz oder Grenadill, eine afrikanische Holzart. Wie alle frühen Kontrafagotte weist auch sein Instrument trotz einer Gesamtrohrlänge von 305 cm nur einen Knick im Stiefel auf. Das Schallstück hat die Form eines Drachenkopfs, dessen Zunge beim Spiel mitvibriert.<br class="linefeed" /><br class="linefeed" />Joannes Maria Anciuti born in Forni di Sopra near Udine worked in Milan and Venice as a maker of woodwind instruments. He often used precious materials such as ivory, silver, rosewood and grenadilla, an African wood. Like all early contrabassoons and despite a total length of 305 cm, his instrument also has only one kink in the boot joint. The bell joint has the form of a dragon’s head; its tongue vibrates when the instrument is played.
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