UNBEKANNT (Person)
Datierung
Hallstattzeit
Fundort
Uttendorf_57027 (Österreich/Salzburg/Pinzgau/Uttendorf [Gemeinde])
Sammlung
Archäologie
Inventar-Nr.
ARCH 45 BDS-76
Creditline
Salzburg Museum
Kurzbeschreibung
Sehr großes, sorgfältig gebautes Steinkistengrab, unmittelbar am Westabhang der Terrasse, lichte Weite über der Bodenplatte 75 - 90 cm, Höhe 60 - 65 cm. Der Boden der Kammer besteht aus zwei sorgfältig aneinandergefügten Platten, deren Kanten bearbeitet sind. Die Kammer wird aus stehenden Platten gebildet, deren Kanten ebenfalls zugerichtet sind, Höhe ca. 60 cm, Dicke 5 - 10 cm; sie stehen auf den Bodenplatten auf, zwei dieser
Wandplatten sind nach innen gekippt. Diese Platten bilden sozusagen nur die innere Auskleidung der Grabkammer, außerhalb sind zum Teil stehende Platten (Westseite), zum Teil aufeinandergeschichtete liegende Platten angeordnet, die Gesamtstärke der Winde beträgt durchschnittlich 40 cm. Die Abdeckung erfolgte in Art eines falschen Gewölbes durch Steinplatten. Die Eindeckung war zum Zeitpunkt der Auffindung nur noch etwa zur Hälfte vorhanden. Über der Bodenplatte lag eine dünne Aschen- und Rußschicht, über den Brandresten wurde verstreut liegender Leichenbrand aufgefunden, vereinzelte Leichenbrandstücke auch in höheren Lagen der Erdfüllung (bis zu 50 cm über der Bodenplatte). In die Brandreste waren einige verstreut liegende Bronzereste eingebettet (Gusstropfen, Bruchstücke eines Bronzedrahtes). An der Südseite der Grabkammer - unmittelbar neben der Wandplatte - wurde ein Eisenmesser sowie ein Bronzering aufgefunden. Es muss angenommen werden, dass dieses Grab schon in alter Zeit beraubt worden ist. Darauf deutet nicht nur das Fehlen von wertvollen Beigaben hin, sondern auch die Störung der Abdeckung. Eine Hälfte der Abdeckung ist - wie erwähnt - zur Gänze entfernt worden, während die andere Hälfte voll intakt ist. Weitere Hinweise auf eine Störung ergeben sich aus dem verstreut liegenden Leichenbrand (zum Teil bis ca. 6,50 cm. über den Sohlplatten) sowie durch eine halbe Glasperle, die
im gestörten Bereich, unmittelbar auf den Wandplatten aufliegend, vorgefunden wurde.
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Sehr großes, sorgfältig gebautes Steinkistengrab, unmittelbar am Westabhang der Terrasse, lichte Weite über der Bodenplatte 75 - 90 cm, Höhe 60 - 65 cm. Der Boden der Kammer besteht aus zwei sorgfältig aneinandergefügten Platten, deren Kanten bearbeitet sind. Die Kammer wird aus stehenden Platten gebildet, deren Kanten ebenfalls zugerichtet sind, Höhe ca. 60 cm, Dicke 5 - 10 cm; sie stehen auf den Bodenplatten auf, zwei dieser<br class="linefeed" />Wandplatten sind nach innen gekippt. Diese Platten bilden sozusagen nur die innere Auskleidung der Grabkammer, außerhalb sind zum Teil stehende Platten (Westseite), zum Teil aufeinandergeschichtete liegende Platten angeordnet, die Gesamtstärke der Winde beträgt durchschnittlich 40 cm. Die Abdeckung erfolgte in Art eines falschen Gewölbes durch Steinplatten. Die Eindeckung war zum Zeitpunkt der Auffindung nur noch etwa zur Hälfte vorhanden. Über der Bodenplatte lag eine dünne Aschen- und Rußschicht, über den Brandresten wurde verstreut liegender Leichenbrand aufgefunden, vereinzelte Leichenbrandstücke auch in höheren Lagen der Erdfüllung (bis zu 50 cm über der Bodenplatte). In die Brandreste waren einige verstreut liegende Bronzereste eingebettet (Gusstropfen, Bruchstücke eines Bronzedrahtes). An der Südseite der Grabkammer - unmittelbar neben der Wandplatte - wurde ein Eisenmesser sowie ein Bronzering aufgefunden. Es muss angenommen werden, dass dieses Grab schon in alter Zeit beraubt worden ist. Darauf deutet nicht nur das Fehlen von wertvollen Beigaben hin, sondern auch die Störung der Abdeckung. Eine Hälfte der Abdeckung ist - wie erwähnt - zur Gänze entfernt worden, während die andere Hälfte voll intakt ist. Weitere Hinweise auf eine Störung ergeben sich aus dem verstreut liegenden Leichenbrand (zum Teil bis ca. 6,50 cm. über den Sohlplatten) sowie durch eine halbe Glasperle, die<br class="linefeed" />im gestörten Bereich, unmittelbar auf den Wandplatten aufliegend, vorgefunden wurde.
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