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Weihnachtslieder „Stille Nacht, Heilige Nacht“ und „Die Glocke“

Verfasser/in UNBEKANNT (Person)

Text Joseph Mohr (1792 – 1848)

Melodie Franz Xaver Gruber (1787 – 1863)

Datierung um 1850

Verortung Salzburg

Material / Technik Tinte auf Büttenpapier

Blattmaß [H. x B.] 21,1 x 32,1 cm

Systematik Autograph

Sammlung Handschriften und Druckwerke

Inventar-Nr. BIB HS 4090-0003

Creditline Salzburg Museum

Kurzbeschreibung Auf der Vorderseite: Notenblatt von unbekannter Hand zum Weihnachtslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“, 2x2 Singstimmen, sowohl in C-Dur als auch in D-Dur, mit 6 Strophen. Abschrift (mit zeitlichem Abstand) der Notenblätter BIB HS 4090-0001 und BIB HS 4090-0002 von derselben Hand. Der Verweis „Organo“ nachträglich rechts neben dem Titel dürfte ein Hinweis auf die Verwendung zur Orgelbegleitung sein. Text der letzten Strophe teilweise zwischen den Systemen der 2. Akkolade eingetragen.
Die vorliegende Abschrift datiert vermutlich aus der Zeit um 1850 und fußt auf einer autorisierten Fassung des Liedes im Überlieferungskreis der von Franz Xaver Gruber erstellten Abschriften. Und hier der früheren Version, die eine Teilung des dritten Achtels in zwei Sechzehntelnoten in Takt 11 noch nicht vornimmt. Die Fassung entspricht aber keiner der Niederschriften Grubers zur Gänze, denn in Takt 9 wurde ein Durchgangsakkord zur höchsten Note der ersten Singstimme eingeschleust und der Schlusstakt mit einem Vorhalt versehen. Der Text ist vollständig und (abgesehen vom Textanfang mit „heilige Nacht“ statt „heil’ge Nacht“) dem Mohr’schen Gedicht von 1816 gleichlautend.
Auf der Rückseite: Notenblatt von derselben Hand zum Weihnachtslied „Die Glocke“, 2x2 Singstimmen, beide Systeme angelegt in E-Dur, dann aber Notat der unteren Zeile in F-Dur, mit 6 Strophen (= Weihnachtslied „Seht ihr im einsamen Stalle“ aus Thalgau, Melodie von „Süßer die Glocken nie klingen“; Vgl. dazu Das Deutsche Volkslied 11 (1909), Heft 5. S. 83; Vgl. auch Hölzl).

Beschreibung: Prof. Thomas Hochradner (12.01.2026)

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Auf der Vorderseite: Notenblatt von unbekannter Hand zum Weihnachtslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“, 2x2 Singstimmen, sowohl in C-Dur als auch in D-Dur, mit 6 Strophen. Abschrift (mit zeitlichem Abstand) der Notenblätter BIB HS 4090-0001 und BIB HS 4090-0002 von derselben Hand. Der Verweis „Organo“ nachträglich rechts neben dem Titel dürfte ein Hinweis auf die Verwendung zur Orgelbegleitung sein. Text der letzten Strophe teilweise zwischen den Systemen der 2. Akkolade eingetragen.<br class="linefeed" />Die vorliegende Abschrift datiert vermutlich aus der Zeit um 1850 und fußt auf einer autorisierten Fassung des Liedes im Überlieferungskreis der von Franz Xaver Gruber erstellten Abschriften. Und hier der früheren Version, die eine Teilung des dritten Achtels in zwei Sechzehntelnoten in Takt 11 noch nicht vornimmt. Die Fassung entspricht aber keiner der Niederschriften Grubers zur Gänze, denn in Takt 9 wurde ein Durchgangsakkord zur höchsten Note der ersten Singstimme eingeschleust und der Schlusstakt mit einem Vorhalt versehen. Der Text ist vollständig und (abgesehen vom Textanfang mit „heilige Nacht“ statt „heil’ge Nacht“) dem Mohr’schen Gedicht von 1816 gleichlautend.<br class="linefeed" />Auf der Rückseite: Notenblatt von derselben Hand zum Weihnachtslied „Die Glocke“, 2x2 Singstimmen, beide Systeme angelegt in E-Dur, dann aber Notat der unteren Zeile in F-Dur, mit 6 Strophen (= Weihnachtslied „Seht ihr im einsamen Stalle“ aus Thalgau, Melodie von „Süßer die Glocken nie klingen“; Vgl. dazu Das Deutsche Volkslied 11 (1909), Heft 5. S. 83; Vgl. auch Hölzl).<br class="linefeed" /><br class="linefeed" />Beschreibung: Prof. Thomas Hochradner (12.01.2026)
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