UNBEKANNT (Person)
Datierung
Hallstattzeit
Fundort
Uttendorf_57027 (Österreich/Salzburg/Pinzgau/Uttendorf [Gemeinde])
Sammlung
Archäologie
Inventar-Nr.
ARCH 56 BDS-77
Creditline
Salzburg Museum
Kurzbeschreibung
Kleines, wenig sorgfältig gebautes, jedoch reich ausgestattetes Steinkistengrab; annähernd rechteckige Kammer, lichte Weite ca., 40 x 50 cm; Eintiefung in den gewachsenen Boden maximal 40 cm, Sohle der Grabgrube nur teilweise mit einem Plattenbelag versehen; eine unregelmäßig geformte Schieferplatte nimmt etwa die Hälfte der Grubensohle ein, der übrige Bereich ohne Steinschutz; eine starke Brandschüttung bedeckt den Boden der Grabgrube; Stärke über der Bodenplatte 2 - 3 cm; neben der Bodenplatte durchschnittlich 12 cm. Zahlreiche Bronzeschmelztropfen und kleine Bronzereste, einige Scherben sowie mehrere kleine Glasperlen konnten aus der Holzkohlenschichte geborgen werden; noch vor der Einbringung der Brandreste hatte man sieben steinerne Webstuhlgewichte in der Grabgrube deponiert (an den Rändern der Grube hintereinander geschlichtet).Die Metallfunde lagen mit Ausnahme der vor erwähnten kleinen Bronzereste - verstreut über die gesamte Fläche der Grabkammer, unmittelbar über den Brandresten, eingebettet in lehmige Erde; unter größeren Bronzeobjekten haben sich Reste eines dünnen Holzbrettes erhalten; vermutlich hat man vor der Beisetzung der Metallgegenstände und des Leichenbrandes die vorher eingeschütteten Brandreste mittels eines Brettes abgedeckt. Ein kleines Schälchen im Bereich der Nordeck war vermutlich ebenfalls auf dem Holzboden aufgestellt, das Schälchen ist zufolge unterschiedlicher Setzungen der darunterliegenden Brandschüttung umgekippt, jedoch unversehrt erhalten geblieben; das durch ein dünnes Schieferplatten (d= 3mm) abgedeckte Schälchen enthielt Leichenbrand; die überwiegende Menge der Knochenreste fand sich jedoch in Höhe der Metallbeigaben verstreut über die Fläche der Grabkammer (nicht vermengt mit den Brandresten). Die Wandplatten setzen alle in Höhe der Oberkante der Bodenplatten, auch in jenen Bereichen, in denen kein Sohlbelag vorhanden ist; zum Teil ruhen die Wandplatten auf der Brandschüttung auf; daraus kann geschlossen werden, dass die seitlichen Begrenzungsplatten der Grabkammer erst nach der Einbringung der Brandschüttung, sicher jedoch noch vor der Deponierung der Metallsachen und des Leichenbrandes eingebaut worden sind. Eine dünne Schieferplatte überdeckte die Grabkammer, sie ist durch das Gewicht des auflagernden Stein- und Erdmaterials in zwei Stücke zerbrochen und in die Kammergestürzt. Über der Abdeckplatte eine weitere, annähernd Runde Steinsetzung, Durchmesser ca. 1,00 m, vermutlich Rest eines über dem Grab aufgeschichteten Steinmales.
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Kleines, wenig sorgfältig gebautes, jedoch reich ausgestattetes Steinkistengrab; annähernd rechteckige Kammer, lichte Weite ca., 40 x 50 cm; Eintiefung in den gewachsenen Boden maximal 40 cm, Sohle der Grabgrube nur teilweise mit einem Plattenbelag versehen; eine unregelmäßig geformte Schieferplatte nimmt etwa die Hälfte der Grubensohle ein, der übrige Bereich ohne Steinschutz; eine starke Brandschüttung bedeckt den Boden der Grabgrube; Stärke über der Bodenplatte 2 - 3 cm; neben der Bodenplatte durchschnittlich 12 cm. Zahlreiche Bronzeschmelztropfen und kleine Bronzereste, einige Scherben sowie mehrere kleine Glasperlen konnten aus der Holzkohlenschichte geborgen werden; noch vor der Einbringung der Brandreste hatte man sieben steinerne Webstuhlgewichte in der Grabgrube deponiert (an den Rändern der Grube hintereinander geschlichtet).Die Metallfunde lagen mit Ausnahme der vor erwähnten kleinen Bronzereste - verstreut über die gesamte Fläche der Grabkammer, unmittelbar über den Brandresten, eingebettet in lehmige Erde; unter größeren Bronzeobjekten haben sich Reste eines dünnen Holzbrettes erhalten; vermutlich hat man vor der Beisetzung der Metallgegenstände und des Leichenbrandes die vorher eingeschütteten Brandreste mittels eines Brettes abgedeckt. Ein kleines Schälchen im Bereich der Nordeck war vermutlich ebenfalls auf dem Holzboden aufgestellt, das Schälchen ist zufolge unterschiedlicher Setzungen der darunterliegenden Brandschüttung umgekippt, jedoch unversehrt erhalten geblieben; das durch ein dünnes Schieferplatten (d= 3mm) abgedeckte Schälchen enthielt Leichenbrand; die überwiegende Menge der Knochenreste fand sich jedoch in Höhe der Metallbeigaben verstreut über die Fläche der Grabkammer (nicht vermengt mit den Brandresten). Die Wandplatten setzen alle in Höhe der Oberkante der Bodenplatten, auch in jenen Bereichen, in denen kein Sohlbelag vorhanden ist; zum Teil ruhen die Wandplatten auf der Brandschüttung auf; daraus kann geschlossen werden, dass die seitlichen Begrenzungsplatten der Grabkammer erst nach der Einbringung der Brandschüttung, sicher jedoch noch vor der Deponierung der Metallsachen und des Leichenbrandes eingebaut worden sind. Eine dünne Schieferplatte überdeckte die Grabkammer, sie ist durch das Gewicht des auflagernden Stein- und Erdmaterials in zwei Stücke zerbrochen und in die Kammergestürzt. Über der Abdeckplatte eine weitere, annähernd Runde Steinsetzung, Durchmesser ca. 1,00 m, vermutlich Rest eines über dem Grab aufgeschichteten Steinmales.
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