UNBEKANNT (Person)
Datierung
Hallstattzeit
Fundort
Uttendorf_57027 (Österreich/Salzburg/Pinzgau/Uttendorf [Gemeinde])
Sammlung
Archäologie
Inventar-Nr.
ARCH 258 BDS-81
Creditline
Salzburg Museum
Kurzbeschreibung
Großes Steinkistengrab, durch einen Leitungsgraben an einer Seite gestört, annähernd quadratische Kämmer, lichte Weite ca 60 cm; Höhe ebenfalls ca 60 cm; Sohle der Gratkammer bestehend aus einer großen Schieferplatte, an der allseitig kleine Platten leicht schräg angesetzt sind, sodass eine flache Wanne gebildet wird; über dem Sohlbelag eine durchgehende ca 4cm starke Kohlenstrate, darin eingebettet einige Bhonzereste; über der Kohlenstrate in brauner Erde verkehrt liegender Leichenbrand sowie Eisenreste mit Gewebeabdrücken, Blechreste und Henkelfragmente eines Bronzegefäßes; unter den Blechteilen haben sich Hölzreste erhalten. Die Kohlenstrate deckt den gesamten Böden der Grabkammer und reicht auch unter die inneren Wandplatten (siehe Schnitt), die Wandplatten stehen zum Teil auf der Köhlenlage auf, sie sind damit erst nach dem Einfüllen der Brandreste versetzt worden; jeweils mehrere hintereinanderliegende Wandplatten angeordnet, zum Teil infolge des Erdrückens schräg verschoben. Abdeckung nicht mehr vorhanden; im Bereich der Störung durch den Leitungsgraben fanden sich zwei Scherben. Die Vorgangsweise bei der Anlage des Grabes lässt sich in diesem Fall relativ genau rekonstruieren. Man hat eine annähernd kreisrunde Grube (Dm an der Sohle ca 90 cm) und den Bodenplatten eingebaut, anschließend die Reste des Leichenfeuers im Grab niedergelegt auf der Aschenlage wurde eine hölzerne Kiste mit dem Leichenbrand und den Resten der Beigaben aufgestellt und anschließend mit Steinplatten umgeben, diese durch Einbau weiterer Steinplatten gegen die Wandung der Grabgrube verkeilt. Die inneren Wandplatten ruhen zum Teil nicht auf dem Sohlbelag auf, dies bezeugt eine massive Holzkiste. Reste davon sind unter den Blechteilen unmittelbar auf der Kohlenstrate aufliegend erhalten geblieben
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Großes Steinkistengrab, durch einen Leitungsgraben an einer Seite gestört, annähernd quadratische Kämmer, lichte Weite ca 60 cm; Höhe ebenfalls ca 60 cm; Sohle der Gratkammer bestehend aus einer großen Schieferplatte, an der allseitig kleine Platten leicht schräg angesetzt sind, sodass eine flache Wanne gebildet wird; über dem Sohlbelag eine durchgehende ca 4cm starke Kohlenstrate, darin eingebettet einige Bhonzereste; über der Kohlenstrate in brauner Erde verkehrt liegender Leichenbrand sowie Eisenreste mit Gewebeabdrücken, Blechreste und Henkelfragmente eines Bronzegefäßes; unter den Blechteilen haben sich Hölzreste erhalten. Die Kohlenstrate deckt den gesamten Böden der Grabkammer und reicht auch unter die inneren Wandplatten (siehe Schnitt), die Wandplatten stehen zum Teil auf der Köhlenlage auf, sie sind damit erst nach dem Einfüllen der Brandreste versetzt worden; jeweils mehrere hintereinanderliegende Wandplatten angeordnet, zum Teil infolge des Erdrückens schräg verschoben. Abdeckung nicht mehr vorhanden; im Bereich der Störung durch den Leitungsgraben fanden sich zwei Scherben. Die Vorgangsweise bei der Anlage des Grabes lässt sich in diesem Fall relativ genau rekonstruieren. Man hat eine annähernd kreisrunde Grube (Dm an der Sohle ca 90 cm) und den Bodenplatten eingebaut, anschließend die Reste des Leichenfeuers im Grab niedergelegt auf der Aschenlage wurde eine hölzerne Kiste mit dem Leichenbrand und den Resten der Beigaben aufgestellt und anschließend mit Steinplatten umgeben, diese durch Einbau weiterer Steinplatten gegen die Wandung der Grabgrube verkeilt. Die inneren Wandplatten ruhen zum Teil nicht auf dem Sohlbelag auf, dies bezeugt eine massive Holzkiste. Reste davon sind unter den Blechteilen unmittelbar auf der Kohlenstrate aufliegend erhalten geblieben
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