Leo Reiffenstein (1856 – 1924)
Datierung
1902
Verortung
Salzburg Stadt, rechte Altstadtseite
Material / Technik
Öl auf Holz
Bildmaß [H. x B.]
48 x 32,5 cm
Rahmenmaß [H. x B. x T.]
60 x 44,5 x 4 cm
Systematik
Stadtansicht
Sammlung
Gemälde (ab 1801)
Inventar-Nr.
1187-2008
Creditline
Salzburg Museum
Kurzbeschreibung
Im Vordergrund der Mirabellgarten mit Springbrunnen und dahinter die Silhouette der Stadt mit Dom, Franziskanerkirche, Kollegienkirche und im Hintergrund der Untersberg. Vermutlich ist es der Blick aus dem Schloß Mirabell, wo der Künstler sein Atelier hatte.
Beschreibung
Leo Reiffenstein
Blick über den Mirabellgarten zur Festung, 1902
Öl auf Holz, 48 x 32,5 cm
Salzburg Museum, Inv.-Nr. 1187/2008
Leo Reiffenstein hat die schwüle Luft des Makart-Ateliers,
in dem er seine frühen Schaffensjahre verbrachte, seit der
Jahrhundertwende eingetauscht gegen ein lichtdurchflutetes
Pleinair. In Salzburg konnte er bis zu seinem Lebensende
ein im ersten Stock von Schloss Mirabell gelegenes
Atelier in Anspruch nehmen. Durch die Schrägsicht vom
Atelierfenster aus erscheint das berühmte Mirabellgarten-
Motiv in einem ungewohnten Blickwinkel und bricht links
etwas abrupt ab. Ungewohnt für den heutigen Betrachter
sind auch die blanken, ganz ohne Blumenschmuck belassenen
Rasenflächen.
Reiffenstein holt eine erstaunliche Lichtfülle in dieses
kleine Format hinein, kommt einer französisch-impressionistischen
Auffassung nahe. In der blendenden Helligkeit,
im Spiel der Reflexe verlieren die Formen ihre festen Konturen,
werden wie die Spaziergänger im Park zu wohlgesetzten,
delikaten Farbtupfen. Das intensive Gelb-Grün zeugt
ebenso wie die atmosphärischen Zwischentöne von hoher
koloristischer Finesse, die Malweise verrät eine hohe Kultur
des Pinsels.
N.Sch.
Key
1db7b5d4-f143-426f-bf34-6f7e340ba34a
Create_date
2008-07-01T22:00:00Z
Change_date
2020-12-29T23:00:00Z
Sync_date
2024-08-16T17:53:58Z
Container_Key_s
b34b5b13-e048-4681-9c78-b5e3bee59adb
Container_Text_S
Gemälde (ab 1801)
Container_Text_S_sort
Gemälde (ab 1801)
InventoryNumber_S
1187-2008
InventoryNumber_S_sort
1187-2008
Title_S
Blick über den Mirabellgarten zur Festung Hohensalzburg
Title_S_sort
Blick über den Mirabellgarten zur Festung Hohensalzburg
ShortDescription_s
Im Vordergrund der Mirabellgarten mit Springbrunnen und dahinter die Silhouette der Stadt mit Dom, Franziskanerkirche, Kollegienkirche und im Hintergrund der Untersberg. Vermutlich ist es der Blick aus dem Schloß Mirabell, wo der Künstler sein Atelier hatte.
MaterialTechnique_s
Öl auf Holz
LongDescription_s
Leo Reiffenstein<br class="linefeed" />Blick über den Mirabellgarten zur Festung, 1902<br class="linefeed" />Öl auf Holz, 48 x 32,5 cm<br class="linefeed" />Salzburg Museum, Inv.-Nr. 1187/2008<br class="linefeed" /><br class="linefeed" />Leo Reiffenstein hat die schwüle Luft des Makart-Ateliers,<br class="linefeed" />in dem er seine frühen Schaffensjahre verbrachte, seit der<br class="linefeed" />Jahrhundertwende eingetauscht gegen ein lichtdurchflutetes<br class="linefeed" />Pleinair. In Salzburg konnte er bis zu seinem Lebensende<br class="linefeed" />ein im ersten Stock von Schloss Mirabell gelegenes<br class="linefeed" />Atelier in Anspruch nehmen. Durch die Schrägsicht vom<br class="linefeed" />Atelierfenster aus erscheint das berühmte Mirabellgarten-<br class="linefeed" />Motiv in einem ungewohnten Blickwinkel und bricht links<br class="linefeed" />etwas abrupt ab. Ungewohnt für den heutigen Betrachter<br class="linefeed" />sind auch die blanken, ganz ohne Blumenschmuck belassenen<br class="linefeed" />Rasenflächen.<br class="linefeed" />Reiffenstein holt eine erstaunliche Lichtfülle in dieses<br class="linefeed" />kleine Format hinein, kommt einer französisch-impressionistischen<br class="linefeed" />Auffassung nahe. In der blendenden Helligkeit,<br class="linefeed" />im Spiel der Reflexe verlieren die Formen ihre festen Konturen,<br class="linefeed" />werden wie die Spaziergänger im Park zu wohlgesetzten,<br class="linefeed" />delikaten Farbtupfen. Das intensive Gelb-Grün zeugt<br class="linefeed" />ebenso wie die atmosphärischen Zwischentöne von hoher<br class="linefeed" />koloristischer Finesse, die Malweise verrät eine hohe Kultur<br class="linefeed" />des Pinsels.<br class="linefeed" />N.Sch.
Creditline_s
Salzburg Museum
GeographicReferences_Search_s
Salzburg Stadt, rechte Altstadtseite
Subjects_Search_s
Leo Reiffenstein (1856 – 1924)
lists_s
Dimensions,GeographicReferences,Subjects,Media
Dimensions_Type_0_s
Bildmaß [H. x B.]
Dimensions_Dimension_0_s
48 x 32,5 cm
Dimensions_Type_1_s
Rahmenmaß [H. x B. x T.]
Dimensions_Dimension_1_s
60 x 44,5 x 4 cm
list_GeographicReferences_I
1
GeographicReferences_Type_0_s
Verortung
GeographicReferences_Text_0_s
Salzburg Stadt, rechte Altstadtseite
Subjects_Name_0_s
Reiffenstein
Subjects_FirstName_0_s
Leo
Subjects_SortedName_0_S
Reiffenstein Leo
Subjects_SortedName_0_S_sort
Reiffenstein Leo
Subjects_DisplayName_0_S
Leo Reiffenstein (1856 – 1924)
Subjects_DisplayName_0_S_sort
Leo Reiffenstein (1856 – 1924)
Subjects_Key_0_s
492131fb-dcb7-498a-9fe0-13d5f58f6453
Media_Key_0_s
c1949920-6c00-4847-8bc5-8aec9d9fd8f4
_version_
1807580718889435100