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Eine Nacht in Venedig.
"Zigeunerliebe."
Bluthochzeit
Das kalte Licht.
Margarete.
Clivia. "Zigeuner_in"Bei dem Begriff "Zigeuner_in" handelt es sich um eine diskriminierende, stigmatisierende Fremdbezeichnung für Angehörige heterogener Roma-Gruppen. Wenn auch der Begriffsursprung und seine anfängliche Bedeutung ungeklärt bleiben, diente er doch über Jahrhunderte der systematischen Diskriminierung, Kriminalisierung, Ausgrenzung und letztlich der rassistischen Verfolgung und Vernichtung der so benannten Menschen, sogar zur Markierung durch Tätowierung in den Konzentrationslagern der Nationalsozialist_innen. Bis in die jüngste Zeit wurde und wird der Begriff zur Abwertung der so bezeichneten Menschen verwendet, diente und dient aufgrund zugeschriebener Stereotype des Charakters und der Lebensweise als Schimpfwort. Daneben stehen Romantisierung oder Exotisierung in Musik, Film oder Werbung, die Stereotype früherer Zeiten weitertransportieren und zementieren. Daher ist der Begriff generell abzulehnen und wird nur in absoluten Ausnahmefällen (wie in historischen Texten, originalen Werktiteln) und mit Anführungszeichen verwendet. Die anerkannten Selbstbezeichnungen der Angehörigen von Roma-Gruppen lauten Rom/Roma (männlich Singular/Plural) bzw. Romni/Romnja (weiblich Singular/Plural). Als Sinto/Sinti (männlich Singular/Plural) bzw. Sintiza/Sintize (weiblich Singular/Plural) bezeichnen sich die Männer und Frauen, die angehörige von Roma-Gruppen sind, welche bereits seit mehr als 600 Jahren im deutschsprachigen Raum (Österreich, Deutschland, Teile Norditaliens) leben. Aufgrund der großen Heterogenität dieser Menschengruppen, ist aber im Idealfall eine konkrete Ansprache der spezifischen Selbstbezeichnung einer Roma-Gruppe bzw. die Verwendung von Familien- und Personennamen vorzuziehen. [Stand: 14.01.2022]

Druck Salzburger Druckerei

Körperschaft Landestheater Salzburg

Datierung 25.03.1956

Verortung Salzburg

Systematik Theaterzettel

Sammlung Handschriften und Druckwerke

Inventar-Nr. BIB TZ 21855

Creditline Salzburg Museum

Kurzbeschreibung


Eine Nacht in Venedig.
Operette in 3 Akten von Johann Strauß. Bearbeitet von Tutein und Quedenfeld.
Am Nachmittag 25.03.1956 und Nachmittag 01.04.1956.

"Zigeunerliebe."
Romantische Oper in drei Akten von Franz Lehar.
Inszenierung: Fred Schulze-Holz.
Musikalische Leitung: Franz Bauer-Theussl.
Bühnenbild: Adi Fuchs.
Ballett: Hanna Kammer.
Chöre: Robert Kuppelwieser.
Am 25.03.1956 und Nachmittag 02.04.1956.

Bluthochzeit
Lyrische Tragödie in drei Akten von Federico Garcia Lorca.
Inszenierung: Fritz Haneke.
Musik: Richard Helliger.
Bühnenbild: Richard Heyduck.
Am 26.03.1956 und 31.03.1956.

Das kalte Licht.
von Carl Zuckmayer
Regie: Benno Hattersen
Bühnenbild: Richard Heyduck.
Am 27.03.1956 und 28.03.1956.

Margarete.( Faust ). Oper in fünf Akten von Charles Gounod.
Inszenierung: Fred Schulze-Holz.
Musikalische Leitung: Franz Bauer-Theussl.
Bühnenbild: Adi Fuchs.
Ballett: Hanna Kammer.
Chöre: Robert Kuppelwieser.
Am 31.03.1956.

Clivia.
Operette in drei Akten von C. Ambers.
Musik von Nico Dostal.
Inszenierung: Fred Schulze-Holz.
Musikalische Leitung: Franz Bauer-Theussl.
Bühnenbild: Adi Fuchs.
Ballett: Hanna Kammer.
Chöre: Robert Kuppelwieser.
Am 01.04.1956 und 02.04.1956.

"Zigeuner_in"Bei dem Begriff "Zigeuner_in" handelt es sich um eine diskriminierende, stigmatisierende Fremdbezeichnung für Angehörige heterogener Roma-Gruppen. Wenn auch der Begriffsursprung und seine anfängliche Bedeutung ungeklärt bleiben, diente er doch über Jahrhunderte der systematischen Diskriminierung, Kriminalisierung, Ausgrenzung und letztlich der rassistischen Verfolgung und Vernichtung der so benannten Menschen, sogar zur Markierung durch Tätowierung in den Konzentrationslagern der Nationalsozialist_innen. Bis in die jüngste Zeit wurde und wird der Begriff zur Abwertung der so bezeichneten Menschen verwendet, diente und dient aufgrund zugeschriebener Stereotype des Charakters und der Lebensweise als Schimpfwort. Daneben stehen Romantisierung oder Exotisierung in Musik, Film oder Werbung, die Stereotype früherer Zeiten weitertransportieren und zementieren. Daher ist der Begriff generell abzulehnen und wird nur in absoluten Ausnahmefällen (wie in historischen Texten, originalen Werktiteln) und mit Anführungszeichen verwendet. Die anerkannten Selbstbezeichnungen der Angehörigen von Roma-Gruppen lauten Rom/Roma (männlich Singular/Plural) bzw. Romni/Romnja (weiblich Singular/Plural). Als Sinto/Sinti (männlich Singular/Plural) bzw. Sintiza/Sintize (weiblich Singular/Plural) bezeichnen sich die Männer und Frauen, die angehörige von Roma-Gruppen sind, welche bereits seit mehr als 600 Jahren im deutschsprachigen Raum (Österreich, Deutschland, Teile Norditaliens) leben. Aufgrund der großen Heterogenität dieser Menschengruppen, ist aber im Idealfall eine konkrete Ansprache der spezifischen Selbstbezeichnung einer Roma-Gruppe bzw. die Verwendung von Familien- und Personennamen vorzuziehen. [Stand: 14.01.2022]

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Hinweis

Das Salzburg Museum distanziert sich ausdrücklich von allen diskriminierenden, ausgrenzenden sowie menschenverachtenden Inhalten und nationalsozialistischer Propaganda in Sammlung Online.
Ausschließlich zum Zweck der Forschung und Bildung bleiben problematische Inhalte sichtbar. Problematische Begriffe werden in Einzelfällen beibehalten, insofern sie Originalbezeichnungen bzw. (bisher) nicht ersetzbare Begriffe in der Kunst- und Kulturgeschichte sind. Zur Kennzeichnung werden sie in Anführungszeichen gesetzt und durch ein Glossar erklärt.

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