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Johannes Schorn

Typ Person

Datierung / Lebensdaten Fridolfing 1658 - 1718 Salzburg, Salzburg (vor 1806)

Biographie Bei der Hochzeit am 11.8.1681 in Salzburg mit Christina Bleisin wird Schorn als Lautenschläger bezeichnet. Aus Rechnungen sind Schorns Arbeiten für den Salzburger Hof ab 1690 belegt. 1690 wurde er für eine halbe Violine, 1692 für einen großen Violon, 1700 für einen französischen Bass bezahlt. Anlässlich seiner zweiten Eheschließung am 19.8.1709 mit der Schuhmacherstochter Maria Magdalena Mayr aus Braunau ist er im Trauungsbuch als „Hoff-Geigenmacher“ verzeichnet. Schorn bemühte sich immer wieder um eine Bezahlung als Hof-Lauten- und Geigenmacher, so wie es in Wien üblich war. Seine Bemühungen waren aber erst am 20.2.1713 von Erfolg gekrönt. Er bekam nun monatlich 8 fl. Er war für Reparaturen und die Besaitung der Hofinstrumente zuständig, musste aber auch als Violinist bei Musiken mitwirken. In der Personenbeschreibung von 1713 nennt er sich „Hofmusicus und Laudtenmacher“. Wohnhaft war er zu dieser Zeit gemeinsam mit seiner Frau Magdalena, einem „Söhnnl“, einem „Töchterl“, dem Gesellen Mathias Sagmayr aus Graz und der Magd Maria Prunlechner im 3. Stock des Hauses am heutigen Franz-Josefs-Kai 5. Seine beiden Söhne aus erster Ehe, Joh. Paul (1682-1758) und Joh. Joseph (1684-1758), waren beide Hofmusiker. Maria Magdalena Schorn heiratete nach dem Tod Schorns Andreas Ferdinand Mayr. Ihre Schwester Ursula war seit 1710 mit Jacob Weiß verheiratet.

Objekte in der Sammlung 3

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Bei der Hochzeit am 11.8.1681 in Salzburg mit Christina Bleisin wird Schorn als Lautenschläger bezeichnet. Aus Rechnungen sind Schorns Arbeiten für den Salzburger Hof ab 1690 belegt. 1690 wurde er für eine halbe Violine, 1692 für einen großen Violon, 1700 für einen französischen Bass bezahlt. Anlässlich seiner zweiten Eheschließung am 19.8.1709 mit der Schuhmacherstochter Maria Magdalena Mayr aus Braunau ist er im Trauungsbuch als „Hoff-Geigenmacher“ verzeichnet. Schorn bemühte sich immer wieder um eine Bezahlung als Hof-Lauten- und Geigenmacher, so wie es in Wien üblich war. Seine Bemühungen waren aber erst am 20.2.1713 von Erfolg gekrönt. Er bekam nun monatlich 8 fl. Er war für Reparaturen und die Besaitung der Hofinstrumente zuständig, musste aber auch als Violinist bei Musiken mitwirken. In der Personenbeschreibung von 1713 nennt er sich „Hofmusicus und Laudtenmacher“. Wohnhaft war er zu dieser Zeit gemeinsam mit seiner Frau Magdalena, einem „Söhnnl“, einem „Töchterl“, dem Gesellen Mathias Sagmayr aus Graz und der Magd Maria Prunlechner im 3. Stock des Hauses am heutigen Franz-Josefs-Kai 5. Seine beiden Söhne aus erster Ehe, Joh. Paul (1682-1758) und Joh. Joseph (1684-1758), waren beide Hofmusiker. Maria Magdalena Schorn heiratete nach dem Tod Schorns Andreas Ferdinand Mayr. Ihre Schwester Ursula war seit 1710 mit Jacob Weiß verheiratet.
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