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Viola d'amore

Johannes Schorn (1658 - 1718)

Datierung 1701

Herkunft Salzburg

Material / Technik Holz (Ahorn, Fichte), Metall, Tierdarm

Länge Gesamtlänge: 70,5 cm

Länge Deckenlänge: 36 cm

Länge Bodenlänge: 37,5 cm

Breite Deckenbreiten: 17,2 cm, 12 cm, 22,3 cm

Breite Bodenbreiten: 17 cm, 11,4 cm, 22,2 cm

Höhe Zargenhöhen: 3,4 cm, 5,1 cm, 5,3 cm, 5,3 cm

Höhe Korpushöhe: 7,4 cm

Höhe Deckenwölbung: 1,7 cm

Länge Halslänge: 15,1 cm

Breite Halsbreiten: 3,2 - 3,6 cm

Länge Griffbrettlänge: 23,3 cm

Breite Griffbrettbreiten: 3,2 - 4,8 cm

Länge Deckenmensur: 18,7 cm

Länge Höhe der Stimme. 3 cm

Länge Saitenmensur: 33,8 cm

Systematik Gambe

Sammlung Musikinstrumente

Kurzbeschreibung Korpus in Gambenform, hellbraun lackiert. Decke mäßig gewölbt, aus einem Stück. Kein Randüberstand. Randeinlagen. Im Oberkörper eine kleine holzgeschnittene Rosette mit eingelegter, einfacher Umrandung. Egellöcher mit Innenpunkt, nach außen gerichteten Spitzen. Der Boden ist zweiteilig, oben leicht abgedacht, ohne Randüberstand. Zargen in schwach verlaufender Höhe, Unterzarge in gleicher Höhe. Am Boden innen je ein Balken im Oberkörper und im Unterkörper, ein Brett unter der Stimme. Reifchen an Decke und Boden, Eckklötzchen, ein relativ hoher, wahrscheinlich neuer Bassbalken. 6 Spielsaiten (d, a, d‘, fis‘, a‘,d‘‘), 6 Resonanzsaiten. Der leicht geschwungene, schlanke Wirbelkasten trägt ein Amorköpfchen mit verbundenen Augen und Flügeln, die Hinterseite des Wirbelkastens ist mit einem geschnitzten Rankenmuster versehen. Der Hals ist mit dem Oberklotz verleimt. Die kleinen braunen Wirbel liegen seitenständig in einer Ebene. Das neuere Griffbrett endet gerade beim oberen Rand der Rosette. Der Saitenhalter verläuft schräg und ist an einem zwischen der Unterzarge geleimten Holzpflock, der die Decke überragt, eingehängt. Die resonantzaiten hängen an Elfenbeinknöpfchen am schrägen Querriegel.

Beschreibung Die Form der Viola d’amore mit metallenen Resonanzsaiten, die unter dem Griffbrett geführt sind, geht auf den Salzburger Geigenmacher Johannes Schorn zurück. Dabei übertrug er das Prinzip mitklingender Saiten, das von der Viola da gamba seit dem 17. Jahrhundert bekannt war, auf ein da braccio, also am Arm, gespieltes Instrument. Heinrich Ignaz Franz Biber schuf mit der "Partia Nr. VII" in c-moll aus "Harmonia Artificiosa-Ariosa" von 1696 das Musikstück für dieses Instrument. Der Wirbelkasten dieser Viola d’amore endet in einem Amorkopf mit Augenbinde.

The form of the viola d’amore with metallic resonating strings led under the fingerboard goes back to the Salzburg violin maker Johannes Schorn. Here he transferred the principle of resonating strings known in the viola da gamba since the seventeenth century to an instrument played da braccio, on the arm. Heinrich Ignaz Franz Biber wrote the piece of music for this instrument in his "Partia no. VII" in C Minor from "Harmonia Artificiosa-Ariosa" dated 1696. The peg box of this viola d’amore ends in a blindfold Cupid’s head.

Inventar-Nr. MI 1016

Creditline Salzburg Museum

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Die Form der Viola d’amore mit metallenen Resonanzsaiten, die unter dem Griffbrett geführt sind, geht auf den Salzburger Geigenmacher Johannes Schorn zurück. Dabei übertrug er das Prinzip mitklingender Saiten, das von der Viola da gamba seit dem 17. Jahrhundert bekannt war, auf ein da braccio, also am Arm, gespieltes Instrument. Heinrich Ignaz Franz Biber schuf mit der "Partia Nr. VII" in c-moll aus "Harmonia Artificiosa-Ariosa" von 1696 das Musikstück für dieses Instrument. Der Wirbelkasten dieser Viola d’amore endet in einem Amorkopf mit Augenbinde.<br class="linefeed" /><br class="linefeed" />The form of the viola d’amore with metallic resonating strings led under the fingerboard goes back to the Salzburg violin maker Johannes Schorn. Here he transferred the principle of resonating strings known in the viola da gamba since the seventeenth century to an instrument played da braccio, on the arm. Heinrich Ignaz Franz Biber wrote the piece of music for this instrument in his "Partia no. VII" in C Minor from "Harmonia Artificiosa-Ariosa" dated 1696. The peg box of this viola d’amore ends in a blindfold Cupid’s head.
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Korpushöhe: 7,4 cm
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Halslänge: 15,1 cm
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